Bronchiolitis bei Säuglingen und Kleinkindern behandeln

Bronchiolitis ist eine häufige Atemwegserkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern, die vor allem durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verursacht wird. Besonders in den Wintermonaten tritt die Infektion vermehrt auf und kann bei Babys zu schweren Atemproblemen führen. Als spezialisierte Kinderarztpraxis bieten wir in der M1 Praxisklinik Gauting eine umfassende Diagnostik und Behandlung an – einschließlich der RSV-Impfung, um Säuglinge vor einer schweren Infektion zu schützen.

Bronchiolitis ist eine entzündliche Erkrankung der kleinen Atemwege (Bronchiolen), die vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auftritt. Sie wird meist durch Viren ausgelöst, insbesondere durch das RSV (Respiratorische Synzytial-Virus).
Durch die Entzündung und Schwellung der Bronchiolen kommt es zu einer Verengung der Atemwege, was das Atmen erschwert. Besonders betroffen sind Kinder unter zwei Jahren, da die Atemwege noch sehr eng sind und die Kinder es noch nicht schaffen Schleim effektiv abzuhusten.

Die Hauptursache für Bronchiolitis sind Viren, insbesondere:

Bronchiolitis tritt vor allem in den Wintermonaten zwischen Oktober und März auf. Besonders gefährdet sind Frühgeborene, Kinder mit Vorerkrankungen wie Asthma oder einer angeborenen Lungenerkrankung.

Die ersten Anzeichen einer Bronchiolitis ähneln einer Erkältung mit laufender Nase, Husten und leichtem Fieber. Nach wenigen Tagen kann sich die Erkrankung verschlimmern und folgende Symptome auftreten:

In den meisten Fällen heilt eine Bronchiolitis von selbst aus. Bei schweren Verläufen kann jedoch eine Krankenhausbehandlung erforderlich sein.

Ein Arztbesuch ist dringend erforderlich, wenn:

Ein Mädchen, das neben ihrem Teddybären im Bett liegt und einen Schal um den Hals hat während sie sich den Mund beim Husten zuhält.

Unser Facharzt für die Bronchiolitis

Dr. Simon Mayer, Leitender Arzt und Allergologe

Dr. Mayer ist erfahrener Kinder- und Jugendarzt und darüber hinaus seit 30 Jahren als Allergologe tätig. Sein Fokus liegt auf der Diagnostik und Behandlung von Lungen- und anderen Atemwegserkrankungen sowie der Notfallmedizin. Bei einer Pollenallergie berät Dr. Mayer Sie und Ihr Kind umfassend und findet eine passende Therapie, um Beschwerden wirksam und nachhaltig zu lindern.

Dr. Bienengräber ist ebenfalls in der Kinder- und Jugendmedizin tätig und hat die Zusatzbezeichnung Allergologie. Im Rahmen ihrer Ausbildung und Arbeit hat sie bereits an verschiedenen Kinderkliniken gearbeitet. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Lungen- und Atemwegserkrankungen sowie der Neugeborenenmedizin. In der M1 Privatpraxis in Gauting bietet sie kindgerechte Therapien bei Heuschnupfen.

M1-Privatklinik-Dr. Ursula Bienengräber Allergologin
Dr. Ursula Bienengräber, Allergologin
Frau Dr. med Laubenbacher lächelt in die Kamera.
Dr. med Julia Laubenbacher

Dr. med. Laubenbacher ist Kinderärztin mit Leib und Seele – mit viel Erfahrung im Erkennen und Behandeln von pneumologischen Erkrankungen, z.B. im Bereich einer Bronchiolitis. Sie kann Symptome erkennen, geeignete diagnostische Tests anordnen und eine angepasste Therapieoption empfehlen. In vielen Fällen ist die die Behandlung unterstützend und entscheidend, um eine bestmöglichste Versorgung für betroffene Kinder zu gewährleisten.

In der M1 Praxisklinik Gauting setzen wir auf moderne Untersuchungsmethoden, um Bronchiolitis sicher zu diagnostizieren und von anderen Atemwegserkrankungen abzugrenzen.

Wir prüfen Atemgeräusche, Atemfrequenz sowie mögliche Anzeichen für Sauerstoffmangel.

Spezielle Diagnostik

Je nach Schwere der Symptome führen wir zusätzliche Untersuchungen durch:

Methode

Zweck

Rachenabstrich

Nachweis von Viren wie RSV oder Influenza

Sonographie

Prüfung der Organe mit Hilfe von Ultraschall

Pulsoxymetrie

Messung des Sauerstoffgehalts im Blut

Bildgebung (Röntgen oder CT-Scan bei externen Partnern)

Einsatz bei schweren oder unklaren Fällen

Ggf. Lungenfunktionstest (FEV1, Small Airways Test, Bodyplethysmographie)

Überprüfung der Atemkapazität

Da Bronchiolitis meist durch Viren ausgelöst wird, gibt es keine spezifischen Medikamente, die die Krankheit direkt bekämpfen. Stattdessen konzentriert sich die Therapie auf die Linderung der Symptome und die Unterstützung der Atmung.

Ambulante Behandlung zu Hause

In den meisten Fällen kann eine Bronchiolitis bei Kindern zu Hause behandelt werden. Folgende Maßnahmen sind sinnvoll:

Medikamentöse Therapie

Fiebersenkende Mittel wie Paracetamol oder Ibuprofen helfen bei Fieber und Unwohlsein. In manchen Fällen können Bronchodilatatoren wie Salbutamol eingesetzt werden. 

Ein stationärer Aufenthalt ist erforderlich, wenn:

In der Klinik erhalten betroffene Kinder je nach Schwere der Erkrankung eine Sauerstoffgabe über eine Nasenbrille oder Maske, Flüssigkeitszufuhr über eine Infusion oder in schweren Fällen eine manuelle Atemunterstützung, um die Sauerstoffversorgung sicherzustellen.

Die beste Möglichkeit, eine schwere RSV-Bronchiolitis zu vermeiden, ist die RSV-Prophylaxe. Diese Impfung wird seit 2024 für alle Kinder im ersten Lebensjahr empfohlen – insbesondere für Frühgeborene, immungeschwächte Kinder oder Babys mit Lungenerkrankungen.

In unserer Praxis bieten wir die RSV-Impfung direkt an. Zusätzlich können Eltern das Ansteckungsrisiko durch regelmäßiges Händewaschen, Vermeidung von Kontakt mit erkrankten Personen und Stillen zur Stärkung des Immunsystems reduzieren.

Wenn Ihr Kind Symptome einer Bronchiolitis zeigt oder Sie Fragen zur RSV-Impfung haben, stehen wir Ihnen in der M1 Praxisklinik Gauting gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – telefonisch oder über unser Kontaktformular.

Bronchiolitis ist eine entzündliche Atemwegserkrankung bei Säuglingen, die durch Viren ausgelöst wird und zu einer Verengung der kleinen Atemwege führt.

Ein Krankenhausaufenthalt kann notwendig sein, wenn das Kind schwer atmet, die Haut zwischen den Rippen eingezogen wird oder eine bläuliche Verfärbung der Lippen auftritt.

Die Erkrankung dauert in der Regel sieben bis 14 Tage, schwere Verläufe können länger anhalten.

RSV-Bronchiolitis ist eine Bronchiolitis, die durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verursacht wird.

Ja, Bronchiolitis wird durch Viren verursacht und ist über Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) hoch ansteckend.

Bronchitis und Bronchiolitis sind beide Entzündungen der Atemwege, betreffen jedoch unterschiedliche Bereiche und Altersgruppen.

Bronchitis betrifft die größeren Atemwege (Bronchien) und tritt häufiger bei älteren Kindern und Erwachsenen auf. Sie wird meist durch Viren verursacht, kann aber auch bakteriell sein. Typische Symptome sind Husten mit oder ohne Auswurf, Brustschmerzen und leichtes Fieber.

Bronchiolitis
betrifft die kleinsten Atemwege (Bronchiolen) und tritt fast ausschließlich bei Säuglingen und Kleinkindern unter zwei Jahren auf. In den meisten Fällen wird sie durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ausgelöst. Typische Symptome sind pfeifende Atmung, Atemnot und Trinkschwäche. Während eine Bronchitis meist mild verläuft, kann eine Bronchiolitis bei Säuglingen schwerwiegend sein und unter Umständen eine Behandlung im Krankenhaus erfordern.